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Die Auslegung von Hochdruckhydraulikanlagen unterscheidet sich in vielen Punkten von der klassischen Industriehydraulik. Mit steigenden Drücken wachsen die Anforderungen an Komponenten, Verbindungen und Sicherheitskonzepte überproportional. Die folgenden Hinweise stammen aus unserer Projektpraxis und sollen typische Fehler vermeiden helfen.

💡 Tipp 1 – So viel Standardhydraulik wie möglich

Regeln, schalten, filtern und fördern Sie Ihr Hydrauliksystem möglichst im Niederdruckbereich. Auch Condition Monitoring, Durchflussmessungen und weitere Prozessüberwachungen sollten – soweit möglich – auf der Niederdruckseite erfolgen. Lediglich die Druckmessung und Drucküberwachung muss auf der Hochdruckseite erfolgen, da nur dort der tatsächlich anliegende Arbeitsdruck erfasst werden kann.

Erzeugen Sie den Hochdruck erst unmittelbar vor dem Verbraucher, beispielsweise mit einem Druckübersetzer. Dadurch werden hochdruckbelastete Leitungen und Komponenten auf ein Minimum reduziert. Das senkt Investitions-, Wartungs- und Ersatzteilkosten, erhöht die Anlagenverfügbarkeit und vereinfacht Service sowie spätere Anlagenerweiterungen.

💡 Tipp 2 – Druckübersetzer statt Hochdruckpumpe prüfen

Hohe Drücke bedeuten nicht automatisch, dass eine Hochdruckpumpe erforderlich ist. Benötigen Sie nur geringe Volumenströme im Hochdruckbereich, ist ein Druckübersetzer häufig die wirtschaftlichere und langlebigere Lösung.

💡 Tipp 3 – Wirkungsgrad berücksichtigen

Das Übersetzungsverhältnis eines Druckübersetzers dient lediglich zur überschlägigen Auslegung. Theoretisch ergeben sich bei einem Verhältnis von 1:2 aus 50 bar und 30 l/min ein Ausgangsdruck von 100 bar und ein Volumenstrom von 15 l/min.

In der Praxis führen mechanische, volumetrische und hydraulische Verluste zu einem geringeren Gesamtwirkungsgrad. Dadurch liegt der tatsächlich erreichbare Volumenstrom unter dem theoretischen Wert und je nach Anwendung kann auch der Ausgangsdruck geringfügig niedriger ausfallen.

Ein Druckübersetzer erhöht den Druck auf Kosten des Volumenstroms – die hydraulische Leistung kann dabei nicht gesteigert werden.

💡 Tipp 4 – Sicherheit hat oberste Priorität

Hochdruckhydraulik speichert große Energiemengen. Bereits kleinste Leckagen können gefährliche Hochdruckstrahlen erzeugen, und im Fehlerfall können Bauteile oder Leitungen versagen. Definieren Sie daher bereits in der Planungsphase einen Sicherheitsbereich, der während des Hochdruckbetriebs nicht betreten werden darf.

Reine Gitterumhausungen sind für Hochdruckanwendungen häufig nicht ausreichend, da austretendes Medium einen Gitterrost ungehindert durchdringen kann. Stattdessen sollten geschlossene Schutzeinrichtungen vorgesehen werden. Transparente Sichtfenster aus Polycarbonat ermöglichen weiterhin eine Sichtkontrolle der Anlage und haben sich in vielen Anwendungen bewährt. Die erforderliche Materialstärke und Ausführung sind jedoch immer anhand der maximalen Betriebsdrücke, des Mediums, der gespeicherten Energie und der Risikobeurteilung auszulegen.

Bei automatisierten Anlagen sollten Schutztüren während des Hochdruckbetriebs sicher verriegelt sein und erst nach einer kontrollierten Druckentlastung freigegeben werden.

💡 Tipp 5 – Genügend Messstellen vorsehen

Messstellen sind im Hochdruckbereich für Inbetriebnahme, Diagnose und Wartung unverzichtbar. Ab etwa 1.000 bar gehören geeignete Hochdruck-Messanschlüsse jedoch nicht mehr zum Standard und lassen sich später oft nur mit erheblichem Aufwand nachrüsten.

Planen Sie daher bereits in der Konstruktion an geeigneten Stellen mindestens einen zusätzlichen Messanschluss oder Reserveanschluss mit Blindstopfen ein. Dieser kann beispielsweise zum Entlüften bei der Inbetriebnahme, zum Anschluss zusätzlicher Messtechnik bei der Fehlersuche oder für spätere Erweiterungen genutzt werden. Eine frühzeitig eingeplante Messstelle spart im Servicefall häufig viel Zeit, Kosten und konstruktiven Aufwand.

💡 Tipp 6 – Druck richtig absichern

Jede Hydraulikanlage benötigt eine primäre Druckabsicherung. Zusätzlich sollte auch der Hochdruckbereich separat abgesichert werden, z. B. durch ein Hochdruck-Druckbegrenzungsventil oder – je nach Anwendung – durch eine Berstscheibe.

💡 Tipp 7 – Die richtige Verbindungstechnik wählen

Die Auswahl der passenden Verbindungstechnik ist im Hochdruckbereich entscheidend für Sicherheit, Dichtheit und Lebensdauer. Gewinde, Dichtkonzepte, Rohrleitungen und Verschraubungen unterscheiden sich je nach Druckbereich und Anwendung erheblich.

Damit Sie im „Verschraubungsdschungel“ den Überblick behalten, haben wir eine kompakte Übersicht der gängigsten Hochdruck-Verschraubungen, Gewindearten und Dichtsysteme zusammengestellt. Sie hilft Ihnen dabei, die passende Verbindungstechnik für Ihre Anwendung schnell und sicher auszuwählen.

💡 Tipp 8 – Wartung bereits bei der Konstruktion berücksichtigen

Gut erreichbare Ventile, Manometer, Sensoren und Filter reduzieren Stillstandszeiten und erleichtern Service- sowie Wartungsarbeiten erheblich.

Da Hochdruckkomponenten aufgrund der hohen mechanischen Belastungen einem erhöhten Verschleiß unterliegen, sollten sie so angeordnet werden, dass Inspektion, Wartung und ein späterer Austausch ohne großen Aufwand möglich sind. Dies gilt insbesondere für Ventile und Dichtsysteme.

Ebenso entscheidend für die Lebensdauer ist die Qualität des Hydraulikmediums. Verunreinigungen wirken sich im Hochdruckbereich besonders kritisch aus, da Ventile, Drosseln und andere Präzisionskomponenten mit engsten Passungen und fein geläppten Dicht- und Ventilsitzen arbeiten. Eine wirksame Filtration und regelmäßige Überwachung der Öl- bzw. Medienqualität tragen daher maßgeblich zur Betriebssicherheit und Langlebigkeit der gesamten Anlage bei.

💡 Tipp 9 – Manometer schützen

Manometer sollten nicht dauerhaft Druckstößen oder Pulsationen ausgesetzt werden. Manometerhähne oder Dämpfungselemente erhöhen die Lebensdauer deutlich.

💡 Tipp 10 – Das Medium bestimmt die Komponenten

Nicht jedes Hydraulikmedium eignet sich gleichermaßen für jeden Anwendungsfall oder Druckbereich. Mit steigendem Druck nehmen die Anforderungen an Werkstoffe, Dichtungen, Oberflächen und die gesamte Systemauslegung deutlich zu.

Insbesondere wasserbasierte Medien wie Wasser, Wasser-Glykol oder HFA stellen aufgrund ihrer geringen Schmierfähigkeit und ihres Korrosionspotenzials deutlich höhere Anforderungen an Werkstoffe und Dichtsysteme als klassische Mineralöle. Auch chemisch aggressive Medien wie Methanol, Ammoniak oder spezielle Prozessflüssigkeiten erfordern eine sorgfältige Auswahl geeigneter Werkstoffe und Dichtungen.

Bereits in der Auslegungsphase sollten daher Betriebsdruck, Temperatur, Medium und Einsatzbedingungen gemeinsam betrachtet werden, um eine dauerhaft sichere und wirtschaftliche Lösung zu gewährleisten.

Nicht die Zugfestigkeit, sondern in den meisten Fällen die Streckgrenze ist die entscheidende Kenngröße für die Auslegung hochdruckbelasteter Bauteile. Bereits geringe plastische Verformungen können bei Präzisionsbauteilen zu Undichtigkeiten oder Funktionsstörungen führen.

Ab Drücken von mehreren hundert bis tausend bar werden deshalb häufig hochfeste Edelstähle oder vergütete Sonderwerkstoffe eingesetzt. Die Werkstoffwahl richtet sich dabei immer nach Druck, Medium, Temperatur und der geforderten Lebensdauer.

Die Bezeichnung "Edelstahl" beschreibt keine einheitlichen Eigenschaften. So besitzt beispielsweise 1.4404 eine sehr gute Korrosionsbeständigkeit, erreicht jedoch deutlich geringere Festigkeiten als 1.4542. Duplex- oder Superduplex-Stähle bieten wiederum andere Vorteile.

Bei Medien wie Ammoniak, Methanol oder Wasserstoff müssen zusätzlich Spannungsrisskorrosion, Wasserstoffversprödung oder chemische Beständigkeiten berücksichtigt werden.

Im Hochdruckbereich handelt es sich nahezu immer um dickwandige Zylinder. Die bekannten Berechnungen für dünnwandige Druckbehälter (z. B. Kesselformeln) dürfen hier nicht verwendet werden.

Bereits kleine Änderungen des Innendurchmessers beeinflussen die notwendige Wandstärke erheblich. Neben dem maximalen Betriebsdruck sollten auch Prüfdruck, Kerbwirkung, Gewinde, Querbohrungen und Fertigungstoleranzen berücksichtigt werden.

Viele Werkstoffe verlieren mit steigender Temperatur an Festigkeit. Gleichzeitig verändern viele Medien ihre Schmierfähigkeit, Viskosität oder chemischen Eigenschaften.

Die Werkstoffauswahl sollte deshalb niemals ausschließlich anhand des Mediums oder des Drucks erfolgen, sondern immer unter Berücksichtigung aller Betriebsbedingungen.

Nicht nur metallische Werkstoffe, sondern insbesondere Dichtungen bestimmen häufig die Lebensdauer einer Hochdruckkomponente.

Bereits geringe chemische Angriffe können zu Quellen, Schrumpfen oder Versprödung führen. Besonders kritisch sind Medien wie Methanol, Ammoniak, Peressigsäure oder Wasserstoff.

Wasserstoff kann in metallische Werkstoffe eindiffundieren und deren Zähigkeit verringern. Die Folge können Rissbildung oder ein deutlicher Verlust der Dauerfestigkeit sein.

Nicht jeder hochfeste Werkstoff eignet sich automatisch für Wasserstoffanwendungen. Werkstoff, Wärmebehandlung und Oberflächenzustand spielen hierbei eine entscheidende Rolle.

Mit steigendem Druck verändern viele Medien ihre physikalischen Eigenschaften. Viskosität, Kompressibilität und Dichte nehmen zu.

Einige Medien können bei sehr hohen Drücken und bestimmten Temperaturen sogar Phasenübergänge durchlaufen. Dies beeinflusst nicht nur das Strömungsverhalten, sondern kann auch Messungen und Regelungen erheblich erschweren.

Nicht jeder Drucksensor oder jedes Manometer eignet sich für jedes Medium.

Neben Druckbereich und Genauigkeit sind insbesondere Membranwerkstoff, Dichtung, Totvolumen und chemische Beständigkeit zu beachten. Veränderungen der Medieneigenschaften unter Höchstdruck können Messfehler verursachen oder Sensoren dauerhaft beschädigen.

Hochdruckkomponenten werden üblicherweise mit einem Prüfdruck oberhalb des späteren Betriebsdrucks geprüft. Je nach Norm oder Kundenvorgabe liegt dieser häufig beim 1,5-fachen des zulässigen Betriebsdrucks.

Dieser Prüfdruck muss bereits bei der Auslegung sämtlicher Komponenten – einschließlich Verschraubungen, Rohrleitungen und Sensoren – berücksichtigt werden.

Die Lebensdauer eines Hochdruckbauteils wird nicht allein durch den Werkstoff bestimmt.

Auch Fertigungsqualität, Wärmebehandlung, Oberflächenrauheit, Kerben, Gewindeausläufe und Übergangsradien haben einen erheblichen Einfluss auf Dauerfestigkeit und Betriebssicherheit.

Viele Bauteile versagen nicht im Grundwerkstoff, sondern an konstruktiven Schwachstellen.

Werden unterschiedliche Metalle elektrisch leitend miteinander verbunden und kommen gleichzeitig leitfähige Medien wie Wasser oder Wasser-Glykol zum Einsatz, kann galvanische Korrosion entstehen.

Deshalb sollten Werkstoffkombinationen bereits in der Konstruktion sorgfältig aufeinander abgestimmt werden.

Im Hochdruckbereich sind Oberflächen oft genauso wichtig wie der Werkstoff selbst.

Dichtflächen benötigen definierte Rauheiten, Ventilsitze werden häufig geläppt und Kolben oder Führungen profitieren von verschleißmindernden Beschichtungen wie DLC. Bereits geringe Oberflächenfehler können Leckagen, erhöhten Verschleiß oder eine deutlich verkürzte Lebensdauer verursachen.

Bohrungen, Gewinde, Querkanäle, Sacklöcher und scharfe Übergänge erzeugen Kerbspannungen, die im Hochdruckbereich häufig kritischer sind als der eigentliche Innendruck.

Große Radien, harmonische Kraftflüsse und möglichst wenige Querschnittssprünge erhöhen die Dauerfestigkeit erheblich. Viele Schäden entstehen nicht im zylindrischen Bereich, sondern an Gewindeausläufen, Bohrungsüberschneidungen oder scharfkantigen Übergängen.

Mit steigendem Druck steigt auch die im System gespeicherte Energie. Bereits kleine Hochdruckvolumina können im Fehlerfall erhebliche Kräfte freisetzen. Daher sollte nicht nur der maximale Betriebsdruck, sondern auch das gespeicherte Druckvolumen bei der Risikobeurteilung berücksichtigt werden.

Während des Hochdruckbetriebs sollten sich grundsätzlich keine Personen im Gefahrenbereich aufhalten. Bereits in der Planungsphase sollten Sicherheitsbereiche festgelegt und der Zugang durch geeignete Schutzeinrichtungen oder Verriegelungen verhindert werden.

Bei automatisierten Anlagen sollten Schutztüren erst nach vollständiger Druckentlastung freigegeben werden.

Gitterzäune bieten im Hochdruckbereich häufig keinen ausreichenden Schutz gegen austretende Medienstrahlen.

Geschlossene Schutzeinrichtungen aus Stahlblech oder transparentem Polycarbonat haben sich bewährt, da sie sowohl austretendes Medium als auch mögliche Bruchstücke zurückhalten können. Die Auslegung sollte immer auf Basis der maximalen gespeicherten Energie und einer Risikobeurteilung erfolgen.

Bereits kleinste Undichtigkeiten können bei Hochdruck einen nahezu unsichtbaren Flüssigkeitsstrahl erzeugen.

Solche Strahlen können Kleidung und Haut durchdringen und zu schweren Injektionsverletzungen führen. Deshalb dürfen Leckagen niemals mit der Hand gesucht werden. Zur Lecksuche eignen sich beispielsweise Karton oder geeignete Prüfmittel. 

Vor Wartungs- oder Servicearbeiten muss das gesamte Hochdrucksystem vollständig drucklos sein.

Geschlossene Volumina können trotz abgeschalteter Pumpe weiterhin unter Druck stehen. Druckspeicher, Rückschlagventile oder eingeschlossene Leitungsabschnitte sollten deshalb bei der Konstruktion berücksichtigt werden.

Hochdruckkomponenten werden üblicherweise oberhalb ihres Betriebsdrucks geprüft.

Bereits in der Konstruktion muss sichergestellt werden, dass sämtliche Komponenten – einschließlich Rohrleitungen, Sensoren, Verschraubungen und Adapter – auch den vorgesehenen Prüfdruck sicher aufnehmen können.

Neben dem Druck selbst bestimmt auch das Medium das Gefährdungspotenzial.

Beispiele:

  • entzündliche Medien
  • toxische Medien
  • korrosive Medien
  • Sauerstoff
  • Wasserstoff
  • Ammoniak
  • Methanol

Diese Medien können zusätzliche Schutzmaßnahmen erforderlich machen.


Werden brennbare Flüssigkeiten oder Gase verarbeitet oder kann eine explosionsfähige Atmosphäre entstehen, müssen die Anforderungen des Explosionsschutzes bereits in der Planungsphase berücksichtigt werden.

Je nach Anwendung können explosionsgeschützte Sensoren, Ventile, Schaltschränke oder elektrische Komponenten erforderlich sein.

Viele Gefahren lassen sich bereits während der Konstruktion vermeiden.

Dazu gehören unter anderem:

  • definierte Druckentlastungen
  • Sicherheitsventile
  • Berstscheiben
  • Messanschlüsse
  • Entlüftungsmöglichkeiten
  • gut erreichbare Wartungspunkte
  • ausreichend große Sicherheitsabstände

Hochdruckkomponenten unterliegen einer hohen zyklischen Belastung.

Schläuche, Rohrleitungen, Verschraubungen, Ventile und Dichtungen sollten regelmäßig kontrolliert und entsprechend den Herstellervorgaben ausgetauscht werden. Viele Schäden kündigen sich frühzeitig durch Leckagen, Korrosion oder Materialermüdung an.


Bei Druckbehältern, Prüfanlagen oder Speichern sollte immer betrachtet werden, welche Auswirkungen ein Bauteilversagen hätte.

Bauteile sollten möglichst so angeordnet werden, dass Personen außerhalb der möglichen Berst- oder Austrittsrichtung stehen. Falls erforderlich, sind Berstschutzwände oder entsprechende Schutzkammern vorzusehen.

Die Sicherheit einer Hochdruckanlage basiert nicht allein auf einzelnen Komponenten, sondern auf einer vollständigen Risikobeurteilung.

Bereits in der Projektierungsphase sollten die Anforderungen der Maschinenverordnung, der Druckgeräterichtlinie sowie der relevanten harmonisierten Normen berücksichtigt werden. Nur so lassen sich geeignete Schutzmaßnahmen frühzeitig festlegen und spätere konstruktive Änderungen vermeiden.

Je vollständiger Ihre Anfrage ist, desto schneller erhalten Sie ein passendes Angebot.

Hilfreiche Angaben sind beispielsweise:

  • Betriebsdruck
  • Medium
  • Temperatur
  • gewünschter Volumenstrom
  • Anschlussgrößen
  • Stückzahl
  • Einsatzgebiet
  • gewünschter Liefertermin

Tipp: Fotos, Zeichnungen oder Datenblätter vermeiden Rückfragen und beschleunigen die Bearbeitung erheblich.

Im Hochdruckbereich entscheidet selten der günstigste Einkaufspreis über die Wirtschaftlichkeit.

Wichtiger sind:

  • Lebensdauer
  • Lieferzeit
  • Ersatzteilverfügbarkeit
  • Wartungsaufwand
  • Dokumentation
  • technischer Support

Ein etwas teureres Bauteil kann über die gesamte Anlagenlebensdauer deutlich günstiger sein.

Hochdruckkomponenten werden häufig kundenindividuell gefertigt.

Werkstoffe, Wärmebehandlungen oder spezielle Prüfungen können die Lieferzeit beeinflussen.

Frühzeitige Anfragen vermeiden unnötigen Zeitdruck.

Bei Projekten mit langer Laufzeit empfiehlt es sich, Verschleißteile oder kritische Ersatzteile direkt mit zu beschaffen.

Dadurch lassen sich spätere Maschinenstillstände deutlich reduzieren.

Ein Produktionsstillstand verursacht häufig deutlich höhere Kosten als der Preisunterschied zwischen zwei Komponenten.

Bei sicherheitsrelevanten oder schwer zugänglichen Bauteilen sollte daher nicht ausschließlich nach dem günstigsten Preis entschieden werden.

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Unser aktuelles Projekt: Herstellungsverfahren für Propeller- und Lüfterradkomponente  (EFRE-Innovationsprämie)

Im Rahmen der Innovationsprämie sind für die Anwendung von Propeller- und Lüfterradkomponenten unter Beachtung der jeweiligen Anwendungsanforderungen die geeigneten Materialien auszuwählen und die dazu möglichen Fertigungstechnologien zu betrachten. Ziel des Vorhabens ist es, für die Prelum GmbH Material-, Bauteil- und Verfahrensanforderungen zu spezifizieren und gegenüberzustellen.